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Löhnhorst lässt Lilienthal schalten und schießen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Eisenschmidt   
Dienstag, 15. Mai 2007

aus dem Regionalteil "Die Norddeutsche" vom 15.05.2007

Mit 0:10 gegen den vermutlichen Relegationsteilnehmer aus der Kreisliga Osterholz unterlegen

Von unserem Mitarbeiter Reiner Tienken

KREIS OSTERHOLZ. Der TSV Eiche Neu St. Jürgen ist in der Fußball-Kreisliga Osterholz nur noch einen Zähler vom Titelgewinn entfernt. Die Elf von Erfolgstrainer Helmut Wrieden landete einen 6:1-Kantersieg beim TSV Worphausen. Der SV Lilienthal/Falkenberg hat nach dem 10:0-Schützenfest gegen den SV Löhnhorst gute Chancen auf die Vizemeisterschaft und die damit verbundene Relegation.FC Hansa Schwanewede - FC Hambergen 0:1 (0:1): Die Gäste stellten im ersten Durchgang die spielbestimmende Mannschaft. Torjäger Torben Prigge brachte die Zebras mit einem verwandelten Foulelfmeter folgerichtig in Führung. Patrick Georg (Schwanewede) und Thomas Sczypka (Hambergen) verzogen bei ihren guten Torgelegenheiten. Die Platzherren kamen nach dem Seitenwechsel besser zur Geltung. "Ein 1:1 hätten wir verdient gehabt", sagte Hansa-Betreuer Jörg Schobert nach dem Abpfiff. Dem Gastgeber bot sich kurz vor Spielende noch die Riesenchance zum Ausgleich. Thorsten Vethacke platzierte einen Foulelfmeter indes über das Gäste-Gehäuse (88.). Sascha Hölling (Hambergen) sah die Gelb-Rote Karte (89.). SV Lilienthal/Falkenberg - SV Löhnhorst 10:0 (5:0): Die Würfel waren bereits zur Pause gefallen. Die Gelb-Blauen münzten ihre Feldvorteile in einen komfortablen 5:0-Pausenvorsprung um. Wöltje Kropp, Sören Pols (beide zwei) und Ercan Kaya sorgten früh für klare Verhältnisse. SV-Torhüter Benjamin Ostrowski wurde auch im zweiten Spielabschnitt nicht ernsthaft gefordert. Ercan Kaya, Jochen Werner, Sören Pols, Kerim Batouche und Wöltje Kropp stockten das Resultat noch merklich auf. Torjäger Sören Pols markierte nach einer schnellen und flüssigen Passfolge das schönste Tor der einseitigen Begegnung. Die Gäste wehrten sich mit betont fairen Mitteln. Es gab kaum Fouls in der Auseinandersetzung. TSV Meyenburg - SV Hüttenbusch 3:0 (0:0): Die Gäste hielten eine Halbzeit lang mit. Maximilian Grisch schrammte da sogar mit einem Fernschuss nur um Haaresbreite am Führungstor vorbei. Olaf Gäckle, Stefan Schnieder und Claas Marquart vermochten aus ihren Hochkarätern gegenüber auch keinen Nutzen zu ziehen. Das Bild änderte sich nach der Pause. Die Meyenburger rissen das Seil an sich. Takis Fricke brach mit einem an Björn Lüerssen verursachten Foulelfmeter den Bann. Nils Marx leitete das 2:0 durch Spielertrainer Stefan Schnieder mustergültig ein. Joker Hendrik Kister setzte mit einer Soloeinlage zum 3:0-Endstand den Schlusspunkt. Nils Marx hatte zuvor gleich mehrfach Pech im Abschluss gehabt, als er zwei glasklare Torchancen nicht in einen Treffer umzumünzen vermochte. Die Meyenburger verdienten sich den Sieg dank der besseren Kraftreserven auch in dieser Höhe. TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf - TuSG Ritterhude 1:6 (0:4): Dem Gastgeber stand für das Kräftemessen nur ein Rumpfteam zur Verfügung. Wojciech Glombik ersetzte den erkrankten Spielertrainer Waldemar Krajczyk. Die Entscheidung war früh gefallen. Daniel Kreske, Dennis Arenthold, Lars Bartels und Sven Schrage schossen den beruhigenden 4:0-Pausenvorsprung der Gäste heraus. Beim 0:1 und 0:2 deuteten die Wörpedorfer vergeblich eine Abseitsstellung. Ingo Höpfner stand mit einem überlegten Abschluss für den TSG-Ehrentreffer Pate. Mario Arenthold und Joker Marc Coldewey besorgten die restlichen TuSG-Tore. Ingo Schmidt (17.) und Rafael Pietzuch (77., beide Wörpedorf) sahen die Gelb-Rote Karte. TuSG-Trainer Matthias Haase monierte die fehlende Cleverness nach dem Wechsel. Die Gäste liefen da in Überzahl auch noch häufig ins Abseits.Barisspor - ASV Ihlpohl 2:2 (0:0): Eine Halbzeit hielten beide Abwehrreihen den Laden mit etwas Glück hinten dicht. Jürgen Bopp setzte da einen Kopfball in freier Bahn neben den Kasten. Ufuk Aydin visierte das Lattenkreuz an (34.). Dem stand aber auch eine Großchance für den Gastgeber durch Remzi Kaymak entgegen. Die Sturmreihen setzten sich in der zweiten Halbzeit besser in Szene. Hassan Jaber nahm aus der Drehung zum 1:0 Maß. Dessen Bruder Mohamed Jaber bereitete den Treffer vor. Chadi Abdul-Wahed leitete mit einem herrlichen Volleyschuss die Wende ein. Sebastian Bortmann hatte unmittelbar zuvor präzise in den Barisspor-Strafraum geflankt. Ufuk Aydin versenkte einen Eckball direkt zur ASV-Führung. Den Erfolg retteten die Gäste aber nicht über die Ziellinie. Hassan Jaber brachte den Ball nach einem Abpraller per Kopfball zum 2:2-Endstand im Gäste-Gehäuse unter.