|
aus dem Regionalteil "Die Norddeutsche" vom 14.11.2006
18:14 bei der SG Findorff gewonnen / Frauen des TV Grambke III unterliegen dem neuen Spitzenreiter TuS Walle Bremen mit 11:22
Von unserem Mitarbeiter Peter Leßmann
BREMEN-NORD. In der Handball-Kreisliga der Frauen gewann der TSV Meyenburg beim bisherigen Tabellenführer SG Findorff mit 18:14. Der TV Grambke III unterlag beim neuen Spitzenreiter TuS Walle Bremen mit 11:22, während die HSG Vegesack/Hammersbeck denkbar knapp mit 18:19 bei der SG Bremen-Ost den Kürzeren zog. Der Lüssumer TV hatte ebenfalls kaum Chancen und kassierte beim Hastedter TSV II eine 10:16-Niederlage.SG Findorff - TSV Meyenburg 14:18 (5:10): Bei den Gästen war deutlich zu spüren, dass sie die Scharte der Vorwochenniederlage auswetzen wollten. Die Mannschaft hielt sich an die ausgegebene Taktik und war damit erfolgreich. Dabei spielte der TSV in der Abwehr sehr konzentriert und hatte nach der überstandenen Anfangsphase die Bremer Angreiferinnen bis zur Halbzeit gut in Griff. Nach dem ausgeglichenen Auftakt (4:4) zogen die Losch-Schützlinge auf 10:5 davon. Findorff versuchte nach dem Wechsel alles, um die Partie noch zu kippen und verkürzte in einer stärkeren Phase auf 13:11. Als die Niedersachsinnen erneut auf 15:12 vorlegten, war der Erfolg in der Schlussphase jedoch nicht mehr gefährdet. "Wir haben heute insgesamt gut gespielt. Auch nervlich war mein Team recht stark", freute sich Trainer Manfred Losch. Einzig Inga Kruse freute sich nicht so richtig, sie sah nach einem groben Foulspiel die Rote Karte und musste zuschauen.TSV Meyenburg: Schröder, Steilen; Lenz-Kaewert (2), Buß (1), Seidler (1), Losch (2), Kruse, Lüllmann (3), Eisenschmidt (4/3), Taucke (1), Wätje (2), Junge (2).TuS Walle Bremen - TV Grambke III 22:11 (9:6): Die Gäste setzten nicht das um, was vor der Partie besprochen worden war. Insgesamt wies die Abwehr zu viele Lücken auf. Das wirkte sich auf das gesamte Spiel der Mannschaft aus. "Wir haben einfach eine schlechte Leistung geboten. Insgesamt 17 Fehlversuche sind aber auch zu viel gewesen, um die Wallerinnen irgendwie in Gefahr zu bringen", bilanzierte TVG-Spielerin Carmen Kuhnen. Dabei hielt ihr Team in der ersten Halbzeit noch recht gut mit und ging daher auch einigermaßen optimistisch in die zweite Halbzeit. Doch da boten die Gelb-Schwarzen dem Gegner keineswegs mehr Paroli, vielmehr brach das Team ein und bezog erneut eine bittere Niederlage.TV Grambke III: Ludemann; Janzon (1), Schierenbeck, Kuhnen (2), Macha, Lindemann, Fröse (2), Tesch (5/1), Nowakowski (1), Marohn.Hastedter TSV II - Lüssumer TV 16:10 (10:7): Die Gäste fanden zunächst überhaupt nicht ins Spiel, wurden förmlich überrannt - das in diesem Spiel von Bianca Harms betreute Team geriet schnell mit 2:7 in Rückstand. Nach einem Team Time Out und eindringlichen Worten lief es zunächst tatsächlich besser. Beim Stande von 8:6 für den HTSV war das Spiel wieder offen. Nach dem Seitenwechsel hatte das Team vom Burgwall aber keine Chance mehr, so dass es erneut nur zu einer Niederlage reichte. "Im zweiten Durchgang waren wir grottenschlecht, haben überhaupt nicht mehr ins Spiel gefunden. Das war bitter", sagte Harms in ihrer Spielbewertung.Lüssumer TV: Prock, Mühs; Drogi (2/1), Zachow (1/1), Knittel, Greul (2), Schröder (1), Bartsch (4/1), Gerber, Laabs, Harms.SG Bremen-Ost - HSG Vegesack/Hammersbeck 19:18 (5:8): Das Glück haben die Grün-Weißen nun wirklich nicht gepachtet. 20 Sekunden vor der Schlusssirene mussten sie noch den entscheidenden Treffer zur erneuten Niederlage hinnehmen. Das war absolut unnötig, denn HVH bot eine ansprechende Leistung, zog nach dem Seitenwechsel auf 12:8 davon und schien den Gegner im Griff zu haben. Fünf Minuten war das Team von Trainer Carsten Blum dann völlig unkonzentriert und geriet sogar in Rückstand. HVH glich zwar noch aus, hatte inzwischen aber die Torfrau der Gäste "warmgeworfen". "Wir sind mehrfach an der Keeperin gescheitert. Selbst als wir frei vor dieser agierten, brachten wir den Ball nicht mehr im Tor unter. Das war eine ganz bittere Niederlage", lautete das Resümee des Coaches.HSG Vegesack/Hammersbeck: Kuls; Frese (1), Blank, Weiß (1), Harjes (3), Kriete (1), Krüger, Zielonka (4), Körber (2), Lippert, Schacht (6/4).
|