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aus dem Regionalteil "Die Norddeutsche" vom 16.01.2007 Marlies Kuls wehrt im mit 16:14 gewonnenen Kreisliga-Spiel vier Siebenmeter ab / TSV Meyenburg nach 11:12-Rückstand noch 18:13 Von unserem Mitarbeiter Peter Leßmann Bremen-Nord. Der TSV Meyenburg, Tabellenführer in der Handball-Kreisliga der Frauen, tut sich zur Zeit schwer. Erst nach hartem Kampf gewann er gegen den TV Grambke III mit 18:13. Ein Erfolgserlebnis verbuchte die HSG Vegesack-Hammersbeck, die im Derby gegen den zuletzt doch recht erfolgreichen Lüssumer TV mit 16:14 Punkte gegen den Abstieg einspielte.TSV Meyenburg - TV Grambke III 18:13 (11:7): Obwohl der Sieg am Ende noch klar ausfiel, hatte der Tabellenerste ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. Beim TVG wirkte sich der Trainerwechsel - Helmut Hinrichs für Marcus Härtel - unverkennbar motivierend aus. So lagen die Gelb-Schwarzen mit 3:1 und 5:3 vorn, ehe die Gastgeberinnen über 6:6 zum 11:6 vorlegten.Nach dem Wechsel lief es aber überhaupt nicht beim TSV. Carmen Schröder, Sabrina Fiebiger (3) und Nicole Tesch machten aus dem Halbzeitrückstand innerhalb von elf Minuten eine 12:11-Führung (40.) für den TVG. Die Meyenburgerinnen scheiterten in einer Phase von 14 Minuten immer wieder an Stefanie Ludemann im TVG-Tor. Danach herrschte dann Flaute beim TVG, denn erst in der 58. Minute traf Sabrina Fiebiger wieder. Die Wende für Meyenburg leitete Steffi Wätje mit vier Toren zum 15:12 (51.) ein. In dieser Phase trafen die Gäste fünfmal nur den Pfosten, danach scheiterten sie an der gut aufgelegten Martha Steilen im Tor des TSV Meyenburg."Unser Manko ist die Schwächephase nach der Halbzeit, hieran müssen wir arbeiten. Ich habe auch einige Male falsch gewechselt. Letztendlich bin ich aber zufrieden", erklärte TSV-Coach Manfred Losch. Sein Pendant Hinrichs lobte die Abwehrarbeit seiner Mannschaft und trauerte den vergebenen Chancen im Angriff nach. Insgesamt bescheinigte er seinem Team ein gutes Spiel.TSV Meyenburg: Steilen, Schröder; Rowold, Losch, Junge (2), Steil, Lenz-Kaewert (1), Wätje (9/1), Seidler (2), Taucke, Eisenschmidt (4/4) Kruse.TV Grambke III: Ludemann; Schierenbeck, Janzon, Schröder (3/3), Macha, Fiebiger (5/4), Fröse, Tesch (5), Nowakowski.HSG Vegesack-Hammersbeck - Lüssumer TV 16:14 (7:5): Es war ein typischen Kellerduell. "Wir haben gegen Ende der ersten Halbzeit zu viele Fehler gemacht, waren im Kopf nicht mehr frei. Obwohl wir Chancen hatten, sind wir in Rückstand geraten. Insgesamt war es ein Spiel nach dem Motto Not gegen Elend", kommentierte LTV-Trainerin Bianca Harms den Auftritt ihrer Sieben, die zunächst mit 4:2 vorne lag. Nach dem Wechsel verspielte HVH den Pausenvorsprung zum 8:8, legte aber zum 12:8 und 15:11 nach. Insbesondere Torfrau Marlies Kuls (vier Siebenmeter gehalten) war in den entscheidenden Momente ein Lichtblick beim späteren Sieger. "Ich bin froh, dass wir endlich wieder gewonnen haben, vielleicht bringt der Sieg einiges an Selbstvertrauen zurück", bilanzierte HVH-Coach Carsten Blum nach dem zweiten Sieg über den LTV.HSG Vegesack-Hammersbeck: Kuls; Blank, Weiß, Harjes (4/1), Kriete (2), Krüger, Schacht (9/1), Zielonka (1), Selcho.Lüssumer TV: Prock; Drogi (5/2), Zachow, Greul (1), Bartsch (2), Laabs (5/2), Schröder (1), Gerber, Knittel, Harms.
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