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aus dem Regionalteil "Die Norddeutsche" vom 27.02.2007
Handball-Kreisligist unterliegt Walle mit 8:27 / Meyenburg gewinnt gutklassiges Spitzenspiel gegen Findorff 24:23
Von unserem Mitarbeiter Peter Leßmann
BREMEN-NORD. Mit einem schwer erkämpften 24:23-Erfolg über die SG Findorff behauptete der TSV Meyenburg die Spitze in der Handball-Kreisliga der Frauen. Doch Widersacher TuS Walle, der beim TV Grambke III mit 27:8 gewann, hat die besseren Karten im Titelkampf: Bei einem noch ausstehenden Nachholspiel können die um einen Zähler zurückliegenden Waller vorbeiziehen, außerdem verfügen sie über das deutlich bessere Torverhältnis.Die HSG Vegesack-Hammersbeck kassierte gegen SG Bremen-Ost mit dem 12:20 erneut eine klare Niederlage. Auch der Lüssumer TV blieb ohne Erfolgserlebnis und unterlag dem Hastedter TSV II mit 12:15.TSV Meyenburg - SG Findorff 24:23 (9:9): In einer interessanten Partie, die gutklassig und kampfbetont war, setzte sich Meyenburg nicht unverdient gegen den Tabellendritten durch. Die Gäste legten zunächst meist ein oder zwei Treffer vor, erst gegen Ende der ersten Halbzeit gelang Meyenburg der Ausgleich. Im zweiten Durchgang sah es für die Schützlinge von Manfred Losch bei Vorsprüngen von bis zu vier Toren besser aus. Allerdings steckte Findorff nie auf und war schließlich wieder auf Tuchfühlung. Am Ende reichte es für die Gäste aber 15 Sekunden vor der Schlusssirene nur noch zum Anschlusstreffer. "Ich meine, dass das Spiel meiner Mannschaft etwas reifer war und wir nicht unverdient gewonnen haben. Es war ein gutes Spitzenspiel, das wir den Zuschauern geboten haben", erklärte Manfred Losch nach dem wichtigen Sieg.TSV Meyenburg: Schröder, Steilen; Rowold (2), Losch (2), Junge (2), Steil, Lenz-Kaewert (1), Lüllmann (3), Wätje (2), Seidler (3), Taucke, Eisenschmidt (8/5), Kruse (1).Lüssumer TV - Hastedter TSV II 12:15 (6:9): Der LTV präsentierte sich recht stark und störte Hastedts Angriffsspiel mit einer doppelten Manndeckung. Der Erfolg dieser Maßnahme ließ sich an den 3:0- und 5:3-Führungen ablesen. Nach dem 6:6-Ausgleich verlor der LTV seinen Rhythmus. Die Gäste überrannten die Abwehr und legten drei Tore vor. "Dies war schon eine Vorentscheidung. Wir sind in der gesamten zweiten Halbzeit nicht in der Lage gewesen, den Rückstand wieder zu verkürzen. Unsere Torausbeute ist zu gering", kommentierte LTV-Trainerin Bianca Harms, die nur mit der Abwehrleistung zufrieden war.Lüssumer TV: Prock, Mües; Schröder (3/1), Zachow (1/1), Greul (1), Laabs, Gerber, Tietjen (1), Drogi (3/1), Fiebiger, Knittel, Bartsch (3).TV Grambke III - TuS Walle 8:27 (3:13): Schon nach wenigen Minuten schied Sabrina Fiebiger mit einer schweren Kieferverletzung aus. Von diesem Schock erholten sich die Schützlinge von Trainer Helmut Hinrichs nicht mehr. Die kämpferische Einstellung fehlte bei den Gastgeberinnen völlig. So lag die Mannschaft schon zur Pause mit zehn Treffern in Rückstand. Auch nach dem Wechsel konnte Walle nach Belieben agieren. "Das war eine ganz schwache Vorstellung und ein erheblicher Rückschritt", ärgerte sich Hinrichs und warf seinen Spielerinnen vor, alles das vergessen zu haben, was sie in den vergangenen Wochen an Stärke hinzu gewonnen hätten.TV Grambke III: Ludemann; Schierenbeck (1), Janzon, Schröder, Macha, Fiebiger (1), Fröse (1), Tesch, Lindemann, Nowakowski (5), Radtke.HSG Vegesack-Hammersbeck - SG Bremen-Ost 12:20 (5:14): Nur zehn Minuten lang gestalteten die Nordbremerinnen das Spiel offen, danach zogen die Ostbremer Tor um Tor davon. Im Gefühl des sicheren Sieges und vor dem Hintergrund des klaren Vorsprunges agierten die Gäste im zweiten Durchgang nicht mehr so stark. So hielt HVH zwar mit, an einen Punktgewinn war aber nicht mehr zu denken.HSG Vegesack-Hammersbeck: Kuls, Blank, Weiß (4), Harjes (3), Kriete, Krüger (1), Zielonka (2), Selcho (1/1), Koerber (1.).
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