Start Zeitungsartikel Handball TSV Meyenburg ist 30 Minuten lang ebenbürtig
TSV Meyenburg ist 30 Minuten lang ebenbürtig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Eisenschmidt   
Dienstag, 16. Dezember 2008

Frauen-Kreisoberligist kassiert am Ende aber eine deutliche 17:28-Schlappe gegen die HSG Cluvenhagen/Langwedel

Von Peter Leßmann

MEYENBURG. Beim Tabellendritten HSG Cluvenhagen/Langwedel hielten die Kreisoberliga-Handballerinnen des TSV Meyenburg nur eine Halbzeit mit. In zweiten Abschnitt war die Konzentration bei den Gastgebern eindeutig besser, so dass sie das Spiel klar mit 28:17 (11:11) gewannen. Meyenburg ist jetzt mit 11:11 Punkten Sechster.

Die Meyenburgerinnen kamen mit der harten Gangart des Gegners nicht zurecht. Daran allein hat es bei den Junge-Schützlingen, die auf Catharina Buß verzichten mussten und sich auch aus der zeitgleich spielenden Zweiten nicht auffüllen konnte, nicht gelegen. Vielmehr benötigte der Angriff einmal mehr zu viele Chancen, um Tore zu erzielen oder erlaubte sich Abspielfehler. Die ersten 30 Minuten gestaltete Meyenburg absolut offen und war ein ebenbürtiger Gegner. Das änderte sich aber nach und nach im zweiten Durchgang, als die Gastgeber in kürzester Zeit einen Vorsprung von vier Toren (16:12) erzielten und danach eigentlich nicht mehr locker ließen.

"Einen bitteren Beigeschmack hat es schon, wenn man sieht, dass der Schiedsrichter aus Daverden kommt. An ihm allein hat es aber nicht gelegen. Wir haben uns zu schnell aufgegeben", bilanzierte TSV-Spielertrainerin Jutta Junge. Die Mannschaft wurde einfach ängstlich, verlor die Moral, ergab sich frühzeitig ihrem Schicksal und kassierte so eine zur Halbzeit nicht erwartete hohe Niederlage.

TSV Meyenburg: Schröder; Drogi, Eisenschmidt (8/5), Seidler (2), Franke, Kruse, Seebeck, Taucke (2),Wätje (3/2), Lenz-Kaewert, Junge (2).

DIE NORDDEUTSCHE VOM 16.12.2008

Aktualisiert am 09. Oktober 2009