Start Zeitungsartikel Handball Die Fantasie der kleinen Akteure kannte keine Grenzen
Die Fantasie der kleinen Akteure kannte keine Grenzen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Eisenschmidt   
Montag, 23. Februar 2009

Beim Kinderfasching der TSV-Handballerinnen in Meyenburg war Stimmung Trumpf und alle Gäste fühlten sich pudelwohl

Von Wilhelm Schütte

Meyenburg. Die Handballerinnen des TSV Meyenburg - Männerhandball gibt es dort nicht - sind absolute Spitze. Nicht nur bei den Begegnungen in der Halle, sondern auch beim Ausrichten von Festen. Nach zweijähriger Abstinenz fand erstmals wieder ein Kinderfasching im Meyenburger Dorphuus statt. Der wurde zu einem überwältigenden Erfolg. "Partyalarm in Meyenburg" war das richtige Stichwort.

Die Bilder zu diesem Event sind in der Bildergalerie zu finden!

Schon der Eintritt in die mit Fischernetzen, vielen Ballons, Papierschlangen, Girlanden und Lichterketten wunderschön geschmückte Halle machte Lust auf einen vergnüglichen Nachmittag. Den fanden die mehr als 150 kleinen und großen Narren in ihrer Kostümierung nun wirklich. Ob Papagei, Cowboy, Prinzessin, Pirat, Engel, Teufel, Zorro, Pipi Langstrumpf oder die vielen anderen Verkleidungen: die Fantasie kannte keine Grenzen. Der fünfjährige Norman Bachmann - er war später auch beim Zirkus dabei - kam gar als Wolf, und die vierjährige Nina Waldheim - getreu ihrem Namen - stellte eine Waldfee dar. Für die richtig fetzige Musik sorgte DJ Matzi, beim Tanz unterstützt von einigen größeren Clowns.

Doch es wurde nicht nur getanzt oder bei der Polonaise überschüssige Kräfte gelassen, da war neben Luftballonspielen auch ein Zirkus, organisiert von Sinje Stegmann, mit einem richtigen Direktor. Ob Artistik, Jonglieren, Kunstradfahren, Pistolentrick, Seilspringen oder Tierdressur, alle Programmpunkte wurden lauthals beklatscht. Selbst aus Ritterhude waren kleine Narren gekommen. Linda (8 ) und Sarah (9) feierten inmitten der vielen Mitstreiter ihren Geburtstag. Da durfte das Happy Birthday natürlich nicht fehlen. Wer Hunger verspürte - kein Problem. Das große Tortenbuffet, Bockwürste oder Säfte - von den Eltern, den Mitgliedern der Handballsparte und anderen Sponsoren gestiftet - bot für jeden etwas. "Wir sind sehr zufrieden", zog die langjährige Abteilungsleiterin Jutta Junge eine sehr positive Bilanz der Veranstaltung.

OSTERHOLZER KREISBLATT VOM 23.02.2009

Aktualisiert am 09. Oktober 2009