Start Zeitungsartikel Handball Zeitstrafe Anfang vom Ende - 19:22
Zeitstrafe Anfang vom Ende - 19:22 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Eisenschmidt   
Dienstag, 31. März 2009

Meyenburg gibt Zepter aus der Hand

Von Olaf Kowalzik

Meyenburg. Eine Zeitstrafe 90 Sekunden vor Schluss hat die Kreisoberliga-Handballerinnen des TSV Meyenburg völlig aus der Bahn geworden. 19:19 hatte es bis dahin im Gastspiel beim TSV Wehdel gestanden, am Ende erlitt der Tabellensiebte in der Gemeinde Schiffdorf mit der 19:22 (11:12)-Niederlage noch einen Schiffbruch.

"Bei uns läuft es momentan nicht richtig rund", zuckte die Meyenburger Co-Trainerin Angela Lenz-Kaewert über die derzeitige Schwächephase ihrer Mannschaft ratlos mit den Schultern. Nur 1:7 Punkte im Monat März, das hatten sich die Gäste nun wirklich völlig anders vorgestellt. Zumal sie in Wehdel auf die Revanche für die knappe 20:21-Hinspielniederlage gesetzt hatten. Aber daraus wurde nichts. "Deren starkes, körperbetontes Spiel liegt uns eben nicht", befand Angela Lenz-Kaewert. "Trotzdem hätten wir aufgrund unserer kämpferischen Leistung einen Punkt verdient gehabt."

Zum Beispiel, weil die Gäste nach der Pause durch den Doppelschlag von Julia Eisenschmidt und der agilen halbrechten Angreiferin Martina Obermeyer mit 16:14 in Führung gegangen waren und selbst beim 19:17 von Julia Eisenschmidt noch knapp die Nase vorne hatten.

Bis dahin hatte Tina Schröder im Meyenburger Kasten erneut eine ausgezeichnete Figur gemacht, während auf den Außenpositionen Kathrin Drogi und Inga Kruse gut aufgelegt waren. Die finalen drei Minuten ohne Tor konnten aber selbst sie nicht mehr wettmachen.

TSV Meyenburg: Schröder, Steil; Stork, Wäke (1), Wätje (3/1), Obermeyer (1), Franke, Drogi (3), Eisenschmidt (9/6), Kruse (2), Seidler, Lenz-Kaewert.

DIE NORDDEUTSCHE VOM 31.03.2009

Aktualisiert am 09. Oktober 2009