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Bittere Schlussphase PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Eisenschmidt   
Dienstag, 05. Mai 2009

Kreisoberligist Meyenburg verliert nach 25:24-Führung mit 27:34

Von Peter Leßmann

Meyenburg. Erst die Schlussphase war entscheidend für die Niederlage der Kreisoberliga-Handballerinnen des TSV Meyenburg. Nach einer Deckungsumstellung der HSG Cluvenhagen/Langwedel und Meyenburger Fehlern im Angriff, gelang den Gästen noch ein zu hoch ausgefallener 34:27 (19:17)-Sieg.

"Hätte mir jemand vor dem Spiel gesagt, dass wir 27 Tore erzielen, ich hätte es abgestritten", wunderte sich Meyenburgs Trainerin Jutta Junge. Das Hinspiel hatte Meyenburg deutlich mit 17:28 gegen den Aufstiegskandidaten verloren. Umso erfreulicher, dass es diesmal ein offener Schlagabtausch war. Schlagabtausch auch im wahrsten Sinne des Wortes, denn Cluvenhagen/Langwedel spielt einen sehr körperbetonten Handball, den die Unparteiischen aber jederzeit im Griff hatten. Das Spiel war intensiv, attraktiv und zeigte einen schnellen Handball von beiden Seiten.

Die Junge-Schützlinge nutzten im Angriff ihre Chancen und waren auch mit ihren Strafwürfen effektiv. So hielten sie das Match lange offen. Selbst in der zweiten Halbzeit, als die Gastgeber zum 23:23 ausglichen und danach mit 25:24 (50.) vorne lagen, deutete nichts auf die hohe Niederlage hin. Dann stellte die HSG auf eine 6:0-Abwehr um und hatte damit Erfolg. Während sich Meyenburg jetzt zahlreiche Fehlwürfe erlaubte, lief Cluvenhagen/Langwedel erfolgreiche Tempogegenstöße. "Wir waren am Ende hilflos und sind untergegangen", erklärte Jutta Junge.

TSV Meyenburg: Schröder, Steilen; Drogi (1), Franke (1), Kruse (1), Wätje (7/3), Eisenschmidt (8/7), Stork, Obermeyer (5), Blendermann (4), Taucke, Vetter, Seebeck.

DIE NORDDEUTSCHE VOM 05.05.2009

Aktualisiert am 09. Oktober 2009