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Wätje verdreht sich das Knie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Eisenschmidt   
Dienstag, 03. November 2009
Meyenburg (gru). Es gibt eine alte Weisheit im Mannschaftssport: Wer unten steht, steht mit Fortuna nicht im Bunde. Und wenn dann noch Verletzungspech hinzukommt, geht der Gegner als Sieger vom Platz. In der Halle Waldschule war es so der TV Bremen-Walle 1875, der sich in der Handball-Kreisoberliga der Frauen beim TSV Meyenburg mit 20:17 (10:6) behauptete.
Der Gastgeber geriet bereits in den Anfangsminuten ins Hintertreffen, weil er die 5:1-Deckung der Wallerinnen nicht aushebeln konnte und sich zudem anfällig gegen die Konter zeigte. Nach acht Minuten dann der Schock für Meyenburg: Stefanie Wätje verdrehte sich ohne Fremdeinwirkung das Knie und wurde ins Krankenhaus gebracht. Als die Bräuer-Schützlinge wieder ins Spiel gefunden hatten, folgte beim 4:6 der nächste Tiefschlag: Martina Obermeyer sah die Rote Karte, weil sie einen Angriff der Wallerinnen mit einem Schubser unterbunden haben sollte. „Das war gar nichts“, ereiferte sich Bräuer über die Fehlleistung des Schiri-Gespanns, zeigte sich aber trotz der Niederlage zufrieden, „weil wir die Rückschläge gut weggesteckt haben“.
TSV Meyenburg: Martha Steilen, Schröder; Drogi (3), Wäke, Obermeyer, Wätje, Seidler (2), Eisenschmidt (8/5), Kruse (3), Libchen, Marquart, Rowold (1).
DIE NORDDEUTSCHE VOM 03.11.2009