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Überhastet und ungeduldig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Eisenschmidt   
Dienstag, 01. November 2011

TSV Meyenburg baut beim 11:22 nach der Pause ab

Von Olaf Kowalzik

Meyenburg. "In der Ruhe liegt die Kraft" - vielleicht sollten sich die Kreisoberliga-Handballerinnen des TSV Meyenburg dieses alte Sprichwort im Angriff etwas mehr verinnerlichen. Die 11:22 (6:10)-Heimniederlage gegen den Hastedter TSV hätten die Niedersachsen damit jedenfalls etwas besser eindämmen können.

Allein acht Tempogegenstöße münzten die Gäste erfolgreich in Tore um, aber auch sonst profitierten sie von den insgesamt 38 Fehlwürfen des TSV. "Wir müssen eben viel geduldiger angreifen", hat der Meyenburger Trainer Andreas Bräuer das Hauptproblem seines Teams ausgemacht. "Unsere Torchancen müssen besser vorbereitet und auch effektiver abgeschlossen werden." Dabei konnte er mit der ersten Hälfte zufrieden sein. Der TSV legte durch einen Siebenmeter von Stefanie Wätje sowie einen Hüftwurf von Jutta Junge eine 2:0-Führung vor und kassierte erst nach sechs Minuten den ersten Gegentreffer. Hastedt drehte den Spieß dann zum 5:2 um, bis zum 6:10-Pausenstand gab es aus Meyenburger Sicht aber nichts zu meckern.
"Für unsere Verhältnisse haben wir als Außenseiter gut gespielt, das war völlig in Ordnung", meinte Bräuer, in dessen Team die beiden Torfrauen Hanna Steilen und - nach sehr langer Verletzungspause - auch Tanita True ein guter Rückhalt waren. Beim 16:8 (47.) hatte der HTSV die Fronten jedoch endgültig geklärt.

TSV Meyenburg: Steilen, True; Steil, Lenz-Kaewert, Seebeck (1), Blendermann (1), Kruse (1), Eisenschmidt (4/1), Junge (3), Wäke, Wätje (1/1).

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Die Norddeutsche WEM Seite: 7 Datum: 01.11.2011