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Torhungrige Schwestern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Eisenschmidt   
Dienstag, 15. November 2011

Fislage und Jung erzielen für den SVGO 17 Tore gegen Horneburg - 26:20 / Meyenburg chancenlos
Von OLAF KOWALZIK

Grambke·Meyenburg. Die Serien haben Bestand: Während der SV Grambke-Oslebshausen in der Handball-Kreisoberliga Nord der Frauen mit dem 26:20-Heimsieg über den VfL Horneburg auch das fünfte Spiel in Folge gewann, gab es für den TSV Meyenburg mit dem 18:28 beim Dollerner SC die vierte Niederlage in Folge.

SV Grambke-Oslebshausen - VfL Horneburg 26:20 (11:12): Mit diesem Sieg haben sich die Gelb-Blauen endgültig in der Spitzengruppe der Kreisoberliga festgesetzt. Mit 10:2 Punkten rangieren sie auf dem vierten Platz. Der Sieg der Gastgeberinnen hätte allerdings noch klarer ausfallen können, wenn sie sich nach einer 9:6-Führung (15.) nicht eine gehörige Konzentrationsschwäche geleistet hätten. Die Gäste drehten den Spieß daher zur Pause um, Mitte der zweiten Hälfte hatten die Gelb-Blauen die Zügel aber wieder fest in der Hand (20:15).
Überzeugend agierte im SVGO-Angriff die rechte Angriffsseite, auf der die Schwestern Britta Fislage und Anja Jung zusammen 17 Treffer erzielten. Annika Albrecht (hinten Mitte) und Pia Aumann (vorgezogen) bildeten wiederum in der Abwehr eine sichere Mittelachse. "Mit der konnten wir uns immer wieder Bälle herausspielen und in erfolgreiche Tempogegenstöße ummünzen", zeigte sich der SVGO-Trainer Oliver Bergmann unterm Strich zufrieden.
SV Grambke-Oslebshausen: Abeldt, Schröder; Schultze, Reimann (1), Feldermann (1), Jung (7), Albrecht (5), Fislage (10/3), Kohlmeyer (1), Seidelmann, Aumann, Hett, Piepjohn (1).
Dollerner SC - TSV Meyenburg 28:18 (17:6): "Wir waren wie Jekyll und Hyde", spielte der Meyenburger Trainer Andreas Bräuer auf die unterschiedlichen Gesichter seines Teams pro Halbzeit an. Vor der Pause hatte es nicht in die Abwehrformation gefunden und ohne den richtigen Biss sofort einen schnellen 0:6-Rückstand kassiert (6.). Mit einer Auszeit gelang dem TSV-Coach zwar keine große Besserung, er verhinderte damit aber zumindest die Gegentore im Minutentakt.
Nach dem Seitenwechsel wurde es bei den Gästen deutlich besser. Sie packten ordentlich zu und ließen, gestützt auf eine gute Hanna Steilen im Tor, sofort fünf Minuten keinen Gegentreffer zu. Aufzuholen war der klare Pausenrückstand aber trotzdem nicht mehr. Nichtsdestotrotz zeigte beim TSV Andrea Steil am Kreis und in der Deckungsmitte eine gute Leistung, auch Birte Marquart überzeugte.
TSV Meyenburg: True, Hanna Steilen; Speckmann, Steil (1), Lenz-Kaewert (1), Marquart (3), Kruse (1), Roehr, Eisenschmidt (6/2), Junge, Wätje (6/1).

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Die Norddeutsche WEM Seite: 8 Datum: 15.11.2011