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SVGO springt mit einem Punkt an die Tabellenspitze PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Eisenschmidt   
Dienstag, 13. Dezember 2011

In Hastedt gelingt ein wertvolles 18:18 / TSV Meyenburg unterliegt

Von Olaf Kowalzik

Grambke·Meyenburg. Die Frauen des SV Grambke-Oslebshausen haben die Tabellenführung in der Handball-Kreisoberliga erobert. Während die Gelb-Blauen sich im Schlagerspiel mit 18:18 vom Hastedter TSV trennten, profitierten sie von der gleichzeitigen 22:23-Niederlage des Dollerner SC im zweiten Spitzenspiel gegen TuS Komet Arsten II. Der TSV Meyenburg ging mit dem 16:20 gegen den VfL Fredenbeck zum siebten Mal in dieser Saison leer aus.

Hastedter TSV - SV Grambke-Oslebshausen 18:18 (10:8): Normalerweise war es ein Duell zweier ungleicher Teams: Die schnellen Gastgeberinnen weisen ein Durchschnittsalter von 21 Jahren auf, die Gelb-Blauen eines von 25 Lenzen, wobei deren Leistungsträgerinnen oftmals an die 30 oder darüber sind. Es hat den Gästen nicht geschadet - im Gegenteil. Aufbauend auf einer aggressiven Abwehr, hinter der mit Jana Schröder der überragende Rückhalt stand, gestaltete der SVGO das Spitzenspiel durchweg ausgeglichen. Selbst nach dem 16:18-Rückstand fünf Minuten vor Schluss verlor der SVGO nicht den Kopf und glich wieder verdient aus. Nach dem Abpfiff lag sich das Gäste-Team strahlend in den Armen.

"Die Einstellung stimmte, meine Mannschaft hatte eine geschlossen gute Teamleistung gezeigt. Daher ist das Unentschieden auch gerecht", befand der zufriedene Grambker Trainer Oliver Bergmann. Dessen Mannschaft steht nun am kommenden Sonntag vor dem nächsten Schlagerspiel: Dann geht es um 16 Uhr in der Sperberstraße gegen den frisch gestürzten Tabellenführer Dollerner SC.

SV Grambke-Oslebshausen: Abeldt (n.e.), Schröder; Reimann, Feldermann (1), Aumann, Jung (3), Seidelmann, Albrecht (5/2), Fislage (6/2), Piepjohn, Kohlmeyer (3).

TSV Meyenburg - VfL Fredenbeck 16:20 (7:9): Es ist mittlerweile wie eine Schallplatte mit einem kräftigen Sprung, was Meyenburgs Trainer Andreas Bräuer nach den Spielen seines Teams erzählt: "Meiner Mannschaft fehlt im Angriff die Kreativität und die Flexibilität. Wir sind im Kopf einfach zu langsam." Etwas, das sich auch im "Vier-Punkte-Spiel" (Bräuer) gegen den Tabellenfünften aus Fredenbeck bewahrheitete. Die Gastgeberinnen waren mit 1:5 wieder einmal gewohnheitsgemäß schlecht aus den Startlöchern gekommen (9.), beim 7:9 zur Pause waren sie aber wenigstens wieder am Rivalen dran.

Es kam sogar noch einen Tick besser, als nach dem 11:15 (41.) Julia Eisenschmidt (2), Jutta Junge, und Stefanie Wätje bis auf 15:16 verkürzten (54.). Danach war das Meyenburger Pulver aber auch schon fast wieder verschossen. Fredenbeck machte mit dem Endspurt zum 20:16 alles klar. Am kommenden Sonnabend muss der TSV Meyenburg im Kellerduell beim ebenfalls noch punktlosen Vorletzten TV Langen schon mehr zeigen, um endlich den ersten Saisonsieg einfahren zu können.

TSV Meyenburg: Hanna Steilen, True; Steil, Lenz-Kaewert (1), Seebeck (1), Blendermann (1), Köpke, Kruse (2), Roehr, Eisenschmidt (4/2), Junge (3), Wäke, Wätje (4/3), Marquart.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Die Norddeutsche WEM Seite: 8 Datum: 13.12.2011